Die Bundesregierung erleichtert vorübergehend den Zugang zu den Grundsicherungsleistungen des SGB II. Der Bund stellte damit in dieser Woche die Weichen, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern. Davon können Erwerbstätige betroffen sein, aber auch Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige.

Seit der letzten Woche ist der Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis dazu übergegangen, Anträge auf Grundsicherungsleistungen per Post zu versenden.

„Über die Anzahl der eingehenden Anträge sind wir erfreut. Allerdings sehen wir auch, dass die Anträge oft unvollständig ausgefüllt sind und so eine abschließende Bearbeitung nicht möglich ist. Deshalb unser Appell: Wenn Sie Unterstützung beim Ausfüllen benötigen, dann rufen Sie uns bitte an oder nutzen unser Kontaktformular im Internet, um Ihre Fragen zu stellen.

Coronavirus/ COVID-19
Eigenbetrieb für Arbeit-Jobcenter Saalekreis ist ab
18. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen

Wir wollen die Leistungsauszahlung sicherstellen. Damit wir das garantieren können und gleichzeitig Ihre Gesundheit schützen, haben wir uns zu dieser Maßnahme entschlossen. Persönliche Vorsprachen sind ab 18. März 2020 nur in Notfällen möglich. Notfälle beschränken sich auf die Auszahlung von Geldleistungen!

  • Arbeitslosenzahl im Rechtskreis SGB II liegt deutlich unter Vorjahr
  • Zahl der Leistungsbezieher ist weiter rückläufig
  • Absage der Jobbörse „Frühjahrsoffensive“

Der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis betreute im Berichtsmonat 4.170 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. „Saisonal bedingt erfolgte ein Anstieg zum Vormonat um 39 Personen. Wir liegen trotzdem 9,9 Prozent (-460 Personen) unter dem Vorjahreswert“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit, Dr. Gert Kuhnert.

  • Vorbereitung der Jobbörse „Frühjahrsoffensive“ läuft auf Hochtouren
  • Arbeitslosenzahl im Rechtskreis SGB II liegt deutlich unter Vorjahr
  • Zahl der Leistungsbezieher ist weiter rückläufig

Der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis betreute im Berichtsmonat 4.131 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. „Saisonal bedingt erfolgte ein Anstieg zum Vormonat um 207 Personen. Wir liegen trotzdem 12 Prozent (-563 Personen) unter dem Vorjahreswert“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit, Dr. Gert Kuhnert.

Am 6. Oktober 2004 hat der Kreistag des damaligen Landkreises Merseburg-Querfurt die Weichen gestellt, um nach der Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe am 01. Januar 2005 Grundsicherungsbezieher in eigener Zuständigkeit zu betreuen. Der Eigenbetrieb für Arbeit wurde neu geschaffen und vom Landkreis mit der Betreuung der Hartz-IV-Bezieher beauftragt.

„Wir blicken auf das erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Eigenbetriebes für Arbeit zurück. Der Arbeitslosenbestand im SGB II ist im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent (siehe Grafik) zurückgegangen. Das sind 726 Frauen und Männer weniger. Eine Verringerung in dieser Größenordnung gab es bisher noch nicht“, berichtet der Betriebsleiter, Dr. Gert Kuhnert.

Der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis ist mit einem eigenen Stand auf der Bildungs-, Job- und Gründermesse „Chance“, die am 10. und 11. Januar 2020 auf dem Messegelände in Halle-Bruckdorf stattfindet, vertreten. „Interessierte finden uns in der Halle 1 am Stand A11. Wer auf der Suche nach einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle ist, der kann sich gern bei uns zu aktuellen Angeboten beraten lassen“, informiert Dr. Gert Kuhnert, Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit.