Ab 17. Oktober 2022 ist die persönliche Vorsprache im Eigenbetrieb für Arbeit-Jobcenter Saalekreis nur mit Termin oder in Notfällen möglich. Notfälle beschränken sich in der Regel auf die Auszahlung von Geldleistungen!

„Auf Grund aktueller Entwicklung passen wir unsere Arbeit den Erfordernissen an. Was meine ich damit? Die Anfragen unserer Kundinnen und Kunden zu Unterstützungsmöglichkeiten bei der Bewältigung der gestiegenen Nebenkosten häufen sich in den letzten Wochen.

Diese Art der Beratung ist sehr zeitintensiv. Dafür müssen wir „Kapazitäten frei schaufeln“, ohne unser normales Tagesgeschäft zu vernachlässigen“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit-Jobcenter Saalekreis, Dr. Gert Kuhnert. „Mit dem Jahreswechsel wird das neue Bürgergeld eingeführt. Bereits jetzt beginnen wir im Hintergrund mit den Vorbereitungen dafür. Viele Dinge sind in den Blick zu nehmen und gegebenenfalls anzupassen. Auch das bindet personelle Ressourcen, zumal das Gesetzgebungsverfahren noch läuft. Mit einer Verabschiedung des Bürgergeldgesetzes durch den Bundesrat rechnen wir frühestens Ende November 2022. Dann muss das Ganze noch im Bundesanzeiger erscheinen. Dieser Fahrplan lässt uns sehr wenig Spielraum. Unsere Leistungsbezieher/-innen erwarten Ende Dezember 2022 die pünktliche Zahlung ihrer Grundsicherungsleistung für den Januar 2023, die dann „Bürgergeld“ heißt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dies zu ermöglichen “, so Dr. Kuhnert.

„Natürlich sind wir auch weiterhin für unsere Kunden da. Wir setzen wieder verstärkt auf die telefonische Erreichbarkeit und die postalische Versendung von Unterlagen. Es besteht die Möglichkeit, dass Grundsicherungsleistungen online beantragt werden können. Die Übermittlung von Anfragen oder Unterlagen per Kontaktformular ist ebenfalls möglich. All die genannten Angebote sind im Internet unter  www.efa-sk.de hinterlegt“, informiert der Betriebsleiter.