• Erste Anzeichen einer Besserung - 1.168 Grundsicherungsbezieher weniger im Saalekreis als vor einem Jahr
  • Arbeitslosenbestand liegt wieder deutlich unter dem Vorjahreswert
  • 43 Prozent der Veränderungsmitteilungen gehen online ein

Im Mai betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 4.249 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 84 weniger als im Vormonat und 440 weniger als im Mai des Vorjahres. Den höchsten Rückgang gegenüber 2020 (-246) verzeichneten die Frauen.

Von den aktuell Betreuten sind 1.281 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahre, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste 417 Personen. 500 Alleinerziehende, 80 weniger als im Vorjahr, sind arbeitslos.

Leistungsbezieher

Der Eigenbetrieb für Arbeit betreute im Berichtsmonat 7.115 Bedarfsgemeinschaften.  Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Bedarfs­gemeinschaften um 694. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungs­berechtigten umfasste 8.957 Personen. Des Weiteren erhielten 2.840 nicht erwerbsfähige Leistungs­berechtigte eine finanzielle Unterstützung. Die Zahl der Personen, die im Saalekreis auf Grund­sicherungsleistungen angewiesen sind, verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1.168.

Erweitertes Onlineangebot

Der Eigenbetrieb für Arbeit hat in den letzten Monaten sein Onlineangebot deutlich ausgebaut. Nun ist es möglich, Grundsicherungsleistungen ganz bequem von zu Hause aus zu beantragen. „Über unsere Homepage www.efa-sk.de gelangt man ganz einfach zum jeweiligen Onlineformular, kann dies ausfüllen, Anlagen am PC oder mittels Handy hochladen und sicher an uns übermitteln. Meine Empfehlung: Wenn es Fragen zur Antragstellung gibt, dann hilft unser Kundencenter, unter der Hotline 03461/ 244-103, gern weiter“, wirbt der Betriebsleiter, Dr. Gert Kuhnert, für das neue Angebot. „Veränderungen in den persönlichen und finanziellen Verhältnissen können nun auch digital verschickt werden.
Von 367 Veränderungs­mitteilungen, die im letzten Monat eingegangen sind, gelangten 159 auf elektronischem Weg zu uns“, das ist beachtlich, so Kuhnert.