Das Onlinezugangsgesetzes des Bundes sieht vor, dass bis Ende 2022 alle onlinefähigen Verwaltungsleistungen digital beantragt werden können.

Als erstes kommunales Jobcenter in Mitteldeutschland bietet der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis die Möglichkeit, Grundsicherungsleistungen online zu beantragen.
„Wir gehen den Schritt schon jetzt und nutzen dafür ein Verfahren, welches von den Ländern Hessen und Niedersachsen im Auftrag des Bundes entwickelt und erprobt wurde. Der neue Online-Antrag vereinfacht die Abläufe rund um die Beantragung von Arbeitslosengeld II.
Der Papierantrag gehört der Vergangenheit an, wenn dies der Kunde wünscht“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebs für Arbeit – Jobcenter Saalekreis, Dr. Gert Kuhnert

Der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis hat seinen Onlineauftritt inhaltlich und technisch komplett neugestaltet. Unter www.efa-sk.de präsentiert sich das Jobcenter Saalekreis seit dem 01. Oktober in modernem und übersichtlichem Design.

  • Zahl der Grundsicherungsbezieher liegt weiter deutlich unter dem Vorjahr
  • Arbeitslosenbestand sinkt im Vergleich zum Vormonat erneut, alle Personengruppen sind betroffen

Im September betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 4.181 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 97 weniger als im Vormonat und 216 mehr als im September 2019. Von den aktuell Betreuten sind 1.269 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahre, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste 431 Personen. Im Vorjahresvergleich ist eine Zunahme um 87 junge Menschen zu verzeichnen. 512 Alleinerziehende sind arbeitslos. Im vergangenen Jahr um diese Zeit waren es 17 Personen weniger.

  • Zahl der Grundsicherungsbezieher liegt weiter deutlich unter dem Vorjahr
  • Neue Gesundheitsangebote für Jobcenter-Kunden im Saalekreis

Im August betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 4.278 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 72 weniger als im Vormonat und 241 mehr als im August 2019. Von den aktuell Betreuten sind 1.294 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahre, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste 468 Personen. Im Vorjahresvergleich ist eine Zunahme um 95 junge Menschen zu verzeichnen. 529 Alleinerziehende sind arbeitslos. Im vergangenen Jahr um diese Zeit waren es 12 Personen weniger.

Von Mitte März bis Anfang Juni 2020 war der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis aufgrund der Corona Pandemie für den Publikumsverkehr geschlossen.

„Normalerweise muss bei der erstmaligen Beantragung von Grundsicherungs­leistungen der gültige Personalausweis oder der Reisepass zur Identifizierung vorgelegt werden.

  • Zahl der Grundsicherungsbezieher liegt weiter deutlich unter dem Vorjahr
  • Arbeitskräftenachfrage hat fast Vorjahresniveau erreicht

Im Juli betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 4.350 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 234 weniger als im Vormonat und 153 mehr als im Juli 2019. Von den aktuell Betreuten sind 1.327 Frauen und Männer 50 Jahre und älter.

Neue Gesundheitsangebote für Jobcenter-Kunden im Saalekreis

Um die Gesundheit seiner Kunden zu stärken, geht der Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis neue Wege. Das Jobcenter beteiligt sich an einem bundesweiten Vorhaben zur „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“.

Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet in den letzten Jahren enorme Erfolge.  Seit 2012 hat die Bestandszahl im Jahresdurchschnitt um 32,2% Prozent  abgenommen. Das ist aber nur eine Seite der Medaille, denn die Anzahl der jungen Menschen ohne Schulabschluss und ohne Berufsabschluss im Grundsicherungsbezug nimmt, nach zeitweiliger Besserung, wieder zu (siehe Grafik).

  • persönliche Vorsprache erfolgt auch weiterhin nur mit Termin
  • Beratungen per Telefon und online werden gut angenommen
  • Negativtrend bei der Bestandsentwicklung ist gestoppt
  • vorsichtiger Optimismus bei der Stellenentwicklung

„Wir gehen seit dem 2. Juni 2020 einen vorsichtigen Schritt nach vorn. Persönliche Vorsprachen finden wieder in begrenztem Umfang statt. Dafür ist auch weiterhin ein Gesprächstermin notwendig. Das hat sich in den letzten Wochen gut eingespielt.