• Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 10,5 Prozent
  • Zahl der Ausländer steigt erwartungsgemäß, durch den Übergang der ukrainischen Geflüchteten ins SGB II, an
  • Zahl der Leistungsbezieher liegt dennoch deutlich unter dem Vorjahr

Im Juni betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 3.716 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 357 weniger (-8,8 Prozent) als im Juni des Vorjahres. Von den aktuell Betreuten sind 1.083 Frauen und Männer 50 Jahre und älter.

Angesichts der beginnenden Urlaubssaison möchte der Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis darauf hinweisen, dass bei einer geplanten Urlaubsreise von Arbeitslosen einige gesetzliche Regeln zu beachten sind.

Zum Ausgleich der mit der COVID-19-Pandemie in Zusammenhang stehenden Mehraufwendungen sowie etwaig bestehender finanzieller Mehrbelastungen in Anbetracht aktueller Preissteigerungen sieht der Gesetzgeber eine Einmalzahlung in Höhe von 200 € für Leistungsberechtigte in den sozialen Sicherungssystemen, wie beispielweise Bezieher von SGB II-Leistungen, im Juli 2022 vor.

In den neuen Bundesländern erfolgt eine Rentenerhöhung um 6,12 Prozent. Rechtzeitig zum 01. Juli 2022 werden die Rentnerinnen und Rentner von ihrer Rentenkasse über die entsprechende Rentenerhöhung in Kenntnis gesetzt. 

  • Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 11,9 Prozent
  • Saalekreis verzeichnet nur noch 7.941 erwerbsfähige Hilfebedürftige, Zahl sinkt erstmals unter die Marke von 8.000
  • Zahl der arbeitslosen Ausländer geht noch zurück, Anstieg wird für Juni erwartet

Im Mai betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 3.634 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 615 weniger (-14,5 Prozent) als im Mai des Vorjahres. Von den aktuell Betreuten sind 1.057 Frauen und Männer 50 Jahre und älter.

Ab dem 01. Juni 2022 werden die Jobcenter bundesweit die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen in die Betreuung nach dem SGB II aufnehmen. Das Jobcenter Saalekreis bereitet seit einigen Wochen mit Hochdruck die vorgesehene Über- und Aufnahme vor.

  • Rechtskreiswechsel ab 01. Juni 2022 in das SGB II
  • Leistungsgewährung und Arbeitsvermittlung aus einer Hand
  • Erfassung aller Geflüchteten durch das Jobcenter Saalekreis läuft mit Hochdruck
  • Konto, Krankenkasse und Kinderbetreuung wichtig

Der Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis, mit seinen Niederlassungen in Merseburg, Querfurt und Halle, bleibt am 27.Mai 2022 geschlossen. Eine telefonische Erreichbarkeit besteht an diesem Tag nicht.

Für Anfragen kann das Kontaktformular https://www.efa-sk.de/kontakt genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit, Grundsicherungsleistungen online unter https://www.efa-sk.de/web3/ zu beantragen.

„Ab 30. Mai 2022 sind wir wieder unter den bekannten Rufnummern zu erreichen. Für persönliche Vorsprachen ist weiterhin ein Termin notwendig“, informiert der Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit, Dr. Gert Kuhnert.

  • Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um
    11,7 Prozent
  • Erstmals liegt die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter die 8.000-er Marke
  • Vorbereitungen für die Übernahme von ukrainischen Geflüchteten in die Grundsicherung (SGB II) laufen auf Hochtouren

Im April betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 3.721 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 612 weniger (-14,1 Prozent) als im April des Vorjahres. Von den aktuell Betreuten sind 1.106 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Das sind 224 weniger als im letzten Jahr um diese Zeit.

  • Anmeldung beim Ausländeramt muss erfolgen, um Grundsicherung zu beantragen
  • Arbeitgeber können Vakanzen melden, Hilfe beim Ankommen ist wünschenswert

Wir wissen, dass derzeit noch viele Geflüchtete bei Freunden, Bekannten und Unterstützern leben. Die Meldung beim Ausländeramt ist Voraussetzung dafür, dass es später auch mit den Grundsicherungsleistungen klappt.