• Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil
  • Berufsausbildung leistet einen wichtigen Beitrag bei der Gewinnung künftiger Fachkräfte
  • Zahl der Leistungsbezieher steigt um 290 in Vorjahresvergleich

Im Oktober betreute der Eigenbetrieb für Arbeit 3.947 Personen, die arbeitslos, erwerbsfähig und hilfebedürftig waren. Das sind 55 mehr als im Oktober des Vorjahres. Von den aktuell Betreuten sind 1.078 Frauen und Männer 50 Jahre und älter.

Das sind 18 weniger als im letzten Jahr um diese Zeit. Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahre, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste 424 Personen. 159 von ihnen haben einen Hauptschul- beziehungsweise Realschulabschluss. „125 Jugendliche, die von uns betreut wurden, konnten in diesem Jahr bisher eine duale Berufsausbildung beginnen. 14 kamen aus den sogenannten 8 Herkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien). Sie werden beispielsweise zu Pflegefachleuten, Zahnmedizinischen Fachangestellten und Kfz-Mechatronikern ausgebildet. Besonders erfreulich ist, dass 9 junge Frauen darunter waren, so viele wie in keinem Jahr zuvor“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebs für Arbeit, Dr. Gert Kuhnert.

927 Ausländer sind derzeit ohne eine Beschäftigung. Das sind 310 mehr als im Vorjahr. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II beträgt 23,5 Prozent.

Leistungsbezieher

Der Eigenbetrieb für Arbeit betreute im Berichtsmonat 6.630 Bedarfsgemeinschaften. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Bedarfs­gemeinschaften um 13. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungs­berechtigten umfasste 8.430 Personen. Des Weiteren erhielten 2.812 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte eine finanzielle Unterstützung. Die Zahl der Personen, die im Saalekreis auf Grund­sicherungsleistungen angewiesen sind, nahm im Vorjahresvergleich um 290 zu.

Arbeitsmarktpolitik

In Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung befanden sich 160 Frauen und Männer. 11 Personen nehmen gegenwärtig an beruflichen Weiterbildungen teil. Mit Hilfe von Arbeits­gelegenheiten (AGH) wurden 319 Personen auf dem zweiten Arbeitsmarkt beschäftigt.